Was kostet eine Website wirklich?
„Was kostet eine Website?" ist eine der ersten Fragen in fast jedem Erstgespräch – und eine der schwersten ehrlich zu beantworten, weil die Preisspanne im Netz von 10 € im Monat bis zu mehreren tausend Euro reicht. Beide Zahlen sind richtig. Sie beschreiben nur völlig unterschiedliche Dinge.
Warum die Preise so weit auseinanderliegen
Grob gibt es vier Wege, an eine Website zu kommen, und jeder hat seine eigene Kostenlogik:
- Baukasten (Wix, Jimdo, Shopify Basic & Co.): monatliches Abo, meist im niedrigen zweistelligen Bereich. Sie bauen selbst, der Anbieter liefert nur den Rahmen.
- Freelancer: individuelle Umsetzung, je nach Umfang und Erfahrung sehr unterschiedlich bepreist – von wenigen hundert bis zu ein paar tausend Euro.
- Agentur: Team aus mehreren Spezialisten (Konzept, Design, Entwicklung, Text), entsprechend höherer Preis, dafür oft mehr Kapazität für große oder komplexe Projekte.
- Festpreis-Paket (so wie meins): ein vorher klar definierter Leistungsumfang zu einem festen Preis – Sie wissen von Anfang an, was Sie bekommen und was es kostet.
Keiner dieser Wege ist grundsätzlich „der richtige". Die Frage ist, was zu Ihrem Budget, Ihrem Zeitbudget und Ihrem Anspruch passt.
Was bei mir eine Website kostet
Um das konkret zu machen, statt nur allgemein zu bleiben: Bei mir starten Websites bei 799 € als Festpreis, je nach Umfang. Für Handwerksbetriebe, Tierarztpraxen, Vereine, Physiopraxen und ähnliche kleine Betriebe gibt es zusätzlich ein schlankeres Paket für 499 € – 5 feste Seiten, fertig in 10 Werktagen. Zusätzliche Leistungen darüber hinaus rechne ich mit 70 €/Stunde ab.
Das ist kein Baukasten-Abo und keine Agentur-Kalkulation, sondern eine feste Zusage: Sie sehen vorher genau, was im Paket steckt, und es kommen keine versteckten Posten dazu.
Die Kosten, die gerne vergessen werden
Der reine Erstellungspreis ist nur die halbe Rechnung. Unabhängig davon, bei wem Sie eine Website bauen lassen, kommen in der Regel dazu:
- Hosting und Domain – meist ein zweistelliger Betrag pro Monat, je nach Anbieter.
- Laufende Pflege – Updates von System und Plugins, Sicherheitschecks, Backups. Wird das nicht gemacht, wird die Website mit der Zeit zum Sicherheitsrisiko. Bei mir ab 49 €/Monat inklusive Hosting.
- Änderungen im laufenden Betrieb – neue Texte, neue Bilder, ein zusätzlicher Menüpunkt. Manche Pakete decken das ab, andere berechnen es extra.
- Bildmaterial und Texte – wer keine eigenen guten Fotos oder Texte hat, muss das entweder selbst erstellen oder zusätzlich einkaufen.
Wer nur den nackten Erstellungspreis vergleicht und diese vier Punkte ignoriert, vergleicht am Ende Äpfel mit Birnen – und wundert sich später über die tatsächlichen Gesamtkosten.
Eine ehrliche Einordnung
Eine Website ist selten eine einmalige Ausgabe, sondern eher wie ein Firmenwagen: Die Anschaffung ist der sichtbare Teil, aber Wartung und laufende Kosten gehören von Anfang an mit in die Rechnung. Ein seriöses Angebot – egal von wem – sollte Ihnen beides transparent nennen: was die Erstellung kostet und was danach an laufenden Kosten realistisch auf Sie zukommt.
Wenn Sie sich unsicher sind, was für Ihr Vorhaben angemessen ist: Schreiben Sie mir kurz, was Sie sich vorstellen. Ich sage Ihnen ehrlich, mit welchem Budget Sie rechnen sollten – auch wenn das am Ende bedeutet, dass mein Angebot nicht das passende für Sie ist.
Diese Schritte basieren auf dokumentierten Berichten und offiziellen Quellen. Sie können helfen – müssen es aber nicht. Jedes System ist anders, und manchmal steckt noch ein zweites Problem dahinter. Falls es bei Ihnen nicht klappt, melden Sie sich einfach – ich schaue dann weiter.
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